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Max' Montags-Mysterium (Löserwettbewerb für Schachprobleme): Lösung der 18. Aufgabe
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Lösung der 18. Aufgabe

18. Aufgabe: Dr. Werner Speckmann, Wettkampf Westfalen-Berlin 1957, 1. Preis

18. Aufgabe

Matt in 5 Zügen, schwarze Läufer auf d4 und f8

Der Sh4 strebt nach e5. Der Weg über f5 führt nach 1...Ldc5! nicht weiter, der über f3 lässt 2.Sfe5 La7! zu, wo 3.Sf7 mit Lac5, 3.Sd7 mit Lfc5 beantwortet werden könnte, ohne dass einer der Läufer von seinem Wirkungsfeld abgeschnitten wäre. Deshalb

1.Sg6!, womit der Lf8 gezwungen wird, den Schnittpunkt c5 kritisch zu überschreiten: 1...Lb4. Nach

2.Sge5! kann nun Weiß den Doppelangriff gegen b6 bzw. d6 richten, je nachdem, ob Lb4 oder Ld4 antikritisch ziehen:

2...Lf8 3.Sd7! Lfc5 4.Sdb6+ Lb6: 5.Sd6#
2...La7 3.Sf7! L7c5 4.Sfd6+ Ld6: 5.Sb6#

Die Verwendung zweier gleichfeldriger schwarzer Läufer, also einer Umwandlungsfigur, gilt in der Regel als erheblicher technischer Mangel, sofern nicht – wie hier – eine thematische Notwendigkeit vorliegt. Würde statt eines Umwandlungsläufers die schwarze Dame verwendet werden, müsste die Stellung nicht nur viel stärker bestückt werden, die Turmkraft der Dame wäre zudem – unökonomischerweise – thematisch überflüssig (vgl.: Herbert Grasemann: Problemschach, Bd. 2, Berlin 1959, S. 149f.)

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