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Max' Montags-Mysterium (Löserwettbewerb für Schachprobleme): Lösung der 11. Aufgabe
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Lösung der 11. Aufgabe

11. Aufgabe: Pál Benkö, Berliner Morgenpost 1970

11. Aufgabe

Hilfsmatt in 3 Zügen

Das Problem der 11. Woche war eine harte Nuss, an der sich angeblich schon mehrere Spitzengoßmeister und ehemalige Schachweltmeister die Zähne ausgebissen haben sollen:

1.Kb2 Td5 2.Kc3 Tc5+ 3.Kd4 Sb3#.

Christian: „Ich ziehe meinen Hut vor Pál Benkö. Ein geniales Schachproblem: Im Satzspiel läßt sich der König o h n e zu ziehen in der Ecke Matt setzen. In der Lösung zieht Schwarz n u r den König - auf kürzestem Weg ins Zentrum! Wer kommt denn darauf?“

Der ChessBase-Gründer Frederic Friedel berichtet z.B. in seinem lesenswerten Artikel „Problem chess with Pal Benko“: Come on, just five pieces and three moves to make. How can it be that difficult? Well, Benko tells us that it baffled the greatest players in the world: „Botvinnik, Keres and Geller could not solve it in an hour, and similarly Fischer, who liked helpmates, lost a bet on it. Only Reshevsky was able to do it in about half an hour.“ At the time Pal also sent the problem to his wife, who composes helpmates. „Her colleagues and students in the Math Department worked on it. It took a full week for someone to find the solution.“

Auf Wunsch von Max noch eine Anekdote von Christian: „Nachdem ich nach 10 Minuten keine Lösung hatte, teilte ich die möglichen drei schwarzen Züge (er hat nur König und Springer, somit K+S=3) in drei Gruppen: 1.) Der schwarze K bleibt in der Ecke. Der schwarze S zieht dreimal. Man kann zeigen, daß es kein Hilfsmatt in 3 geben kann. 2.) K/S ziehen einmal/zweimal. Ich markierte in ChessBase die Felder farbig, auf die der S in zwei Zügen landen kann, machte davon ein Foto mit dem Handy und setze mich gemütlich in den Garten. Lösung? Fehlanzeige! Auch hier kann man die Unlösbarkeit nachweisen. 3.) Jetzt aber! K/S ziehen zweimal/einmal. Lösung? Abermals Fehlanzeige. Zum Verzweifeln, denn auch ein Beweis, daß es keine Lösung geben kann, ist nicht geglückt. Nun half nur noch Plan B. Ein richtiges Schachbrett aus Holz musste her. Ich baute das Problem auf, stellte das Brett weg und widmete mich anderen Dingen. Am nächsten Tag fiel es mir beim flüchtigen Blick auf das Brett „en passant“ auf! Der König zieht dreimal! Mit dieser Idee kommt man dann zur Lösung, bevor man überhaupt einen gemütlichen Sitzplatz erreicht hat ...“

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